Luftbefeuchter: Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

luftbefeuchter

Luftbefeuchter, braucht man sowas überhaupt?

Man kann doch auch einfach ein Fenster auf machen…

Tja, so einfach ist das mit dem Raumklima dann leider doch nicht.

Wenn es Ihnen so geht wie mir und Sie zu den Menschen gehören, die auf die eine oder andere Art unter trockener Luft leiden, dann beantwortet sich die Frage eigentlich von selbst.

Hausmittel können zwar auch eine kurzfristige Linderung bringen aber ein Luftbefeuchter ist deutlich effektiver.

In diesem Artikel finden Sie die ersten Antworten auf die häufigsten Fragen zu Luftbefeuchtern und meine wichtigsten Artikel.

Wichtige Artikel zu Luftbefeuchtern

Hier finden Sie meine Artikel zu Luftbefeuchtern im Überblick. Sobald ein neuer Artikel dazu kommt wird er auch hier zu finden sein.

Was ist überhaupt ein Luftbefeuchter

Im Grunde verrät es der Name ja schon.

Luftbefeuchter sind technische Geräte die es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen zu kaufen gibt.

Ihre Aufgabe ist es Raumluft die zu trocken ist, zu erhöhen.

Die empfohlene Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen beträgt etwa 40%.

Alles darunter kann sehr unangenehm sein, zu trockenen Schleimhäuten und Augen führen und so die Ausbreitung von Bakterien oder Viren begünstigen.

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Ausführungen von Luftbefeuchtern.

Da wären zum einen die kleinen, meist für den spontanen Einsatz gedachten Geräte mit einem Wassertank von etwa einem bis drei Litern.

Zusätzlich zu diesen einfachen Befeuchtern gibt es auch Geräte die entweder direkt an die Wasserleitung angeschlossen werden.

Für den Betrieb an der Wasserleitung gibt es dann auch wieder Unterschiede, je nachdem ob ein kompaktes Gerät genutzt wird oder ob es aufwendig in eine Lüftungsanlage eingebaut wird.

Hier auf meiner Seite soll es aber hauptsächlich um die kompakten Luftbefeuchter für den privaten Gebrauch gehen.

Was bringt ein Luftbefeuchter

Zu hohe oder zu geringe Luftfeuchtigkeit haben einen deutlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Gerade im Winter, wenn die Luft durch die Heizung dazu neigt, zu trocken zu sein kämpfen viele Menschen mit trockenen Augen, Reizhusten oder verschleppten Erkältungen.

Auch morgendliche Kopfschmerzen können ein Anzeichen von zu trockener Luft in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung sein.

Und genau da kommen die Luftbefeuchter ins Spiel, denn mit so einem kleinen Gerät lässt sich die Luftfeuchtigkeit ohne Probleme regulieren.

Sicher wird der eine oder andere denken, das bekommt man auch mit regelmäßigem Lüften hin, das stimmt aber in vielen Fällen nicht.

Hier nur ein kleines Beispiel.

Dachgeschosswohnungen neigen in vielen Fällen dazu nur schwer zu heizen zu sein, man muss die Heizungen schon ordentlich aufdrehen damit es schön warm wird.

In einem solchen Fall will kein Mensch dauernd die Fenster aufreißen, noch dazu ist bei Frost die Außenluft auch trocken.

Lüften dann als nicht den gewünschten Effekt.

Die Luft wird immer trockner und die bereits erwähnten Beschwerden können den Körper belasten.

Noch schlimmer bzw. noch anfälliger sind Menschen mit Asthma oder Allergien.

Ich bin selbst Asthmapatient und merke den Unterschied im Winter sehr deutlich.

Wofür braucht man einen Luftbefeuchter

Ich denke die Frage, wofür man einen Luftbefeuchter braucht ist durch die ersten beiden Abschnitte bereits beantwortet.

Um es trotzdem noch einmal kurz auf den Punkt zu bringen.

Wenn in Räumen z.B. im Winter sehr trockene Luft ist, dann kann diese die Augen, die Schleimhäute und die Lunge reizen.

Mit einem Luftbefeuchter sorgt man für ein angenehmes Raumklima und eine gesunde Luftfeuchtigkeit.

Was sollte man bei Luftbefeuchtern beachten

Um der trockenen Heizungsluft entgegenzuwirken ist ein Raumbefeuchter bzw. Luftbefeuchter im Grunde die ultimative Geheimwaffe.

Gerade Allergiker und Asthmatiker halten große Stücke auf diese kleinen Helfer, aber es gibt wie bei den meisten technischen Geräten so einiges zu beachten.

Hier die wichtigsten Punkte.

Die Raumgröße

Ein wichtiger Faktor ist die Raumgröße.

Der Luftbefeuchter muss schon in der Lage sein den Raum auch wirklich ausreichend zu befeuchten, sonst macht die ganze Aktion keinen Sinn.

Wählen Sie z.B. ein Gerät das für ein deutlich kleineres Zimmer ausgelegt ist und stellen es in einen viel zu großen Raum, ist der Effekt kaum zu spüren.

Informieren Sie sich vor dem Kauf immer, auf was für eine Kubikmeterzahl der Luftbefeuchter ausgelegt ist.

Der Energieverbrauch

Auch wenn der Luftbefeuchter nicht der grüßte aller Stromfresser ist, sollten Sie trotzdem auf den Verbrauch achten.

Immerhin läuft das Gerät oft mehrere Stunden am Stück und da kann schnell einiges zusammen kommen.

Achten Sie also auf die Energieeffizienz und darauf ob das Gerät einen Stromspar-Modus hat.

Die Lautstärke

Gerade ältere Geräte neigen dazu einiges an Geräuschpegel zu produzieren.

Um sich nicht den Schlaf oder den letzten Nerv durch einen viel zu lauten Luftbefeuchter rauben zu lassen, haben Sie einfachen immer ein Auge auf der Lärmentwicklung.

In der Regel ist sie in Dezibel angegeben und bezieht sich auf die höchste Betriebsstufe.

Besonders wichtig wird die Geräuschentwicklung natürlich dann, wenn sie ein solches Gerät in Ihrem Schlafzimmer oder in einem Kinderzimmer nutzen wollen.

Achten Sie hier auf Geräte mit niedriger Dezibelangabe oder sogar auf Geräte mit einem Flüstermodus.

Die Befeuchtungsart

Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist das System mit dem die Feuchtigkeit erzeugt wird.

Hier gibt es drei verschiedene Methoden.

Verdunster: Die meisten Verdunster blasen mittels eines Ventilators Luft gegen feuchte Matten oder ein Flies.

Verdampfer: Wie der Name schon erahnen lässt, erhitzt der Verdampfer das Wasser sehr stark wodurch dann der Wasserdampf in den Raum aufsteigt.

Großer Vorteil ist, dass durch das Erhitzen auch gleich Keime abgetötet werden.

Auf der anderen Seite bedeutet starkes erhitzen auch erhöhten Stromverbrauch.

Vernebler: Vernebler verdampfen das Wasser auf mechanische Art durch Ultraschall.

So erzeugen diese Geräte einen sehr feinen Nebel, ganz ohne die Einwirkung von Hitze.

Bei den Verneblern muss man immer ein Auge auf die Hygiene haben, denn sie funktionieren ohne Hitze und so haben Keime und Bakterien oft leichtes Spiel und werden dann mit in die Raumluft befördert.

Wann braucht man einen Luftbefeuchter

Zu trockene Luft ist schlecht für den Körper.

So sind unsere Schleimhäute besonders anfällig für Austrocknung und durch die trockenen Schleimhäute steigt das Krankheitsrisiko, denn eine Erkältung hat dann leichtes Spiel.

Aber auch für die Atmung ist die Luftfeuchtigkeit wichtig.

Durch höhere Luftfeuchtigkeit kann der Sauerstoff besser über die Lungenbläschen in die Blutbahn gebracht werden.

Noch dazu schützt die empfohlene Luftfeuchtigkeit von etwa 40% vor trockenem Hals und Reizhusten.

Auch die Augen sind sehr anfällig für trockene Luft, und wenn Sie dann zusätzlich noch den ganzen Tag am PC arbeiten leiden Ihre Augen sehr.

Auch die Haut fühlt sich nicht wohl, wenn die Luft zu trocken ist, sie juckt und kann schuppen.

Schuppenflechte kann sich ebenfalls durch trockene Luft verschlechtern.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie auf die eine oder andere Art unter zu trockener Raumluft leiden?

Dann ist der Zeitpunkt erreicht an dem Sie einen Luftbefeuchter brauchen.

Besonders im Winter, wenn die Luft durch die Heizungen sehr trocken wird macht ein Luftbefeuchter defintiv Sinn.

Wo sollte der Luftbefeuchter platziert werden

Grundsätzlich sollte ein Luftbefeuchter so aufgestellt werden, dass die feuchte Luft gut zirkulieren und sich im Raum ausbreiten kann.

Durch den Kondensniederschlag ist es ratsam das Gerät nicht zu nahe an Holz- oder Polstermöbel zu stellen.

Bei Geräten, die Dampf durch Hitze erzeugen müssen Sie logischerweise aufpassen, dass das Gerät außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufgestellt wird.

Achten Sie darauf, wie sich die Feuchtigkeit verteilt oder ob sie sich irgendwo verstärkt niederschlägt.

Ist das der Fall droht Schimmelgefahr und Sie sollten eine andere Stelle nutzen.


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