Wie funktioniert ein Luftkühler: Unterschiede zur Klimaanlage

Mit den ansteigenden Temperaturen im Sommer fällt es vielen Menschen schwer, ihr volles Leistungspotenzial auszuschöpfen.

20 Grad Celsius gelten als optimale Raumtemperatur. Ab etwa 28 Grad Celsius sinkt das menschliche Leistungsvermögen merklich. Bei Temperaturen um die 33 Grad Celsius liegt dieses Potenzial nur noch bei 50 Prozent.

Hohe Temperaturen wirken sich auch negativ auf das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität aus. Mithilfe von Luftkühlern und Klimageräten lässt sich nicht nur die Raumtemperatur senken, sondern auch das Raumklima optimieren.

So funktioniert ein Luftkühler

Die Bezeichnung Luftkühler oder Aircooler bezieht sich auf kompakte Klimageräte, die zum Kühlen von Räumen eingesetzt werden. Luftkühler sind zumeist frei stehende und eigenständige Geräte mit einer hohen Mobilität. Sie werden also nicht fest installiert und können flexibel eingesetzt werden. Lesen Sie dazu auch meinen Luftkühler Test mit vielen Tipps zur Auswahl.

Die sogenannten Aircooler nutzen das Verdampfungsprinzip, um die Temperatur in Räumen zu reduzieren. Unter optimalen Bedingungen lässt sich die Raumtemperatur mit einem Luftkühler um etwa fünf bis zehn Grad Celsius verringern.

Um diesen kühlenden Effekt zu erzielen, nutzen diese Geräte Kühlakkus, kaltes Wasser oder Eiswürfel. Die erhitzte Raumluft wird durch Aircooler aufgesaugt und in ihr Kühlsystem weitergeleitet. In diesem Kühlsystem verdampft nun das Wasser und entzieht der Raumluft die Wärme. Ein integrierter Ventilator bläst die abgekühlte Luft nicht nur durch das Kühlsystem. Er führt die kühle Luft auch wieder in den Raum zurück. Zusätzlich wird die kühle Luft dabei befeuchtet. Dadurch entsteht auch ein angenehmes Raumklima.

Moderne Geräte sind zudem mit einem Wasser- und einem Staubfilter ausgestattet. Diese filtern neben Staub, Milben und Bakterien auch Pollen und unangenehme Gerüche aus der Luft und dem Wasser.

Vorteile des Luftkühlers

Im Vergleich zu handelsüblichen Klimageräten weisen Luftbefeuchter folgende Vorteile auf:

  • Die Anschaffungskosten sind im Gegensatz zu einer Klimaanlage verhältnismäßig gering.
  • Dadurch verbrauchen die auch weniger Strom und erzeugen auch geringe Stromkosten.
  • Luftkühler müssen weder angeschlossen noch montiert werden – eine aufwendige Installation ist somit nicht notwendig.
  • Die Geräte sind mobil einsetzbar und bieten eine hohe Flexibilität.
  • Neue Geräte haben zumeist einen niedrigen Lärmpegel.
  • Ein Luftkühler nutzt keinen Abluftschlauch.
  • In der kälteren Jahreszeit kann das Gerät auch als Luftbefeuchter verwendet werden.
  • Einige Geräte können auch als Ventilator eingesetzt werden.
  • Das Gerät verzichtet auf den Einsatz von umweltschädlichen Gasen und Substanzen: Es ist somit umweltfreundlich.

Um eine neutrale Aufklärung über diese Geräte zu bieten, zeige ich natürlich nicht nur die Vorteile.

Nachteile des Luftkühlers

Folgende Nachteile kommen bei dem Vergleich von Luftkühlern mit Klimaanlagen zum Vorschein:

  • Im Vergleich zu einer Klimaanlage hat ein Luftkühler eine niedrigere Kühlleistung.
  • Das Gerät eignet sich eher für den kurzfristigen Einsatz. Eine Klimaanlage sorgt längerfristig für konstante Kälte.
  • Ein Luftkühler verliert an Effizienz, wenn die Luftfeuchtigkeit des zu kühlenden Raumes bereits sehr hoch ist. Zudem kann die Verwendung eines Luftkühlers in Räumen mit einer Luftfeuchtigkeit über 65 Prozent zu gesundheitlichen Problemen führen.

Auch wenn die Geräte eine ähnliche Funktion haben, so ist das Funktionsprinzip doch ganz anders und so kann man die Geräte eigentlich nicht wirklich vergleichen.

Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit

Eine Klimaanlage senkt die Luftfeuchtigkeit deutlich herab. Oftmals reizt die entstehende trockene Luft die menschlichen Atemwege. Hier bietet sich ein Luftkühler als echte Alternative an. Denn er beeinflusst gerade in trockenen und heißen Räumen die Raumluft am effizientesten. Diesen Kühleffekt erreicht das Kühlgerät mittels der Verdunstung von Wasser.

Wann ist welches Gerät zu empfehlen?

Luftkühler sorgen im Sommer für eine angenehme Erfrischung. Die kostengünstige Anschaffung lässt sich schnell durchführen. Die verschiedenen, trendigen Modelle bieten zudem für jeden Geschmack eine passende Variante an. Des Weiteren nehmen Luftkühler in Räumen nur wenig Platz in Anspruch. Jedoch lässt die Kühlung mit steigender Luftfeuchtigkeit nach. Damit das Gerät hygienisch arbeiten kann, gehören zwei Dinge regelmäßig durchgeführt: Zum einem gehört das Restwasser ausgewechselt und zum anderen gehört das Kühlkissen gründlich gesäubert.

Bei einer Klimaanlage kann die gewünschte Temperatur eingestellt werden, die dann auch konstant gehalten wird. Die Kühlleistung ist dadurch auch höher, was sich wiederum auf den Stromverbrauch auswirkt.

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