Luftbefeuchter im Test: Die besten Modelle plus großer Ratgeber

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Trockene Luft, was kann die schon anrichten?

Mehr als Sie im ersten Moment vielleicht denken.

Und eben weil trockene Luft so unangenehme und sogar gesundheitsschädliche Folgen haben kann, stellen immer mehr Menschen einen Luftbefeuchter in ihren Wohnräumen auf.

Die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen kann z.B. vor Erkältungen schützen und falls es schon zu spät ist kann sie dabei helfen die Erkältung schneller wieder los zu werden.

Aber eine hohe Luftfeuchtigkeit schützt auch vor anderen Begleiterscheinungen zu trockener Luft wie trockene Augen, Reizhusten, spröde Haut.

Meine Empfehlung und einer der besten Luftbefeuchter die Sie aktuell bekommen können ist der Philips Luftbefeuchter HU4813/10*.

Besonders für Menschen mit bestehenden chronischen Erkrankungen wie Asthma oder starken Allergien kann ein Luftbefeuchter bei trockener Luft ein echter Segen sein.

Alles was Sie sonst zu Luftbefeuchtern wissen müssen, erfahren Sie in meinem großen Ratgeber.

Warum und wann wird die Luft so trocken?

Wann die Luft besonders trocken wird ist schnell beantwortet: Im Winter.

Die Frage nach dem warum ist dabei etwas umfangreicher, denn gerade im Winter kommen mehrere Faktoren zusammen die eine unangenehm trockene Raumluft begünstigen.

Den größten Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit in einem Raum hat nicht, wie viele annehmen, die Heizung, sondern tatsächlich die Luft selber. Kalte Luft kann nämlich deutlich weniger Wassermoleküle aufnehmen als warme Luft.

Nehmen wir mal an, Sie lüften Ihre Wohnung bei einer Außentemperatur von etwa 0° C, dann strömt die kalte Luft, die nur wenig Feuchtigkeit tragen kann, in die Räume und wird von den Heizkörpern erwärmt.

Die nun erwärmte Luft könnte zwar mehr Wasser aufnehmen, aber dafür muss die Feuchtigkeit zugeführt werden, denn von alleine kann die Luft sie nicht produzieren.

Um es etwas anschaulicher zu erklären können Sie sich die kalte Außenluft als ein kleines Glas und die warme Innenluft als ein großes Glas vorstellen.

Das kleine Glas ist bei einer geringen Menge Wasser bereits voll bzw. gesättigt.

Gießt man nun die Menge Wasser aus dem kleinen Glas in das große Glas, ist es nicht zur Hälfte gefüllt.

glas-beispiel-luftfeuchtigkeit

Stellen wir die fehlende Feuchtigkeit nicht mit Hilfe von Luftbefeuchtern oder auch Unmengen Zimmerpflanzen zur Verfügung sinkt die relative Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnräumen immer weiter.

Wenn es nun ein sehr trockener und kalter Winter wird, dann sind ohne Vorkehrungen sogar Werte von nur 10% relativer Luftfeuchtigkeit in Räumen möglich, wobei es so drastisch meistens nicht wird.

Werte bei etwa 30% Luftfeuchtigkeit sind allerdings keine Seltenheit und dann sind die bekannten Symptome wie trockener Husten, brennende Augen, häufige Erkältungen und gereizte Schleimhäute schnell zur Stelle.

Was neben der Luft selber ebenfalls zu trockener Luft beiträgt sind unsere Heizungen.

Heizkörper sind warm, je nach Außentemperatur fast sogar heiß und versetzen die Luft in Bewegung. Beides führt dazu, dass die ohnehin schon trockene Luft noch stärker austrocknet und zusätzlich Staub durch die Luft gewirbelt wird.

Das ist übrigens auch der Grund warum es so viele Luftbefeuchter mit der zusätzlichen Funktion der Luftreinigung zu kaufen gibt.

Die ideale Luftfeuchtigkeit

Was ideal bzw. optimal ist kommt zwar auch immer auf Sie persönlich und Ihr Empfinden an aber es gibt natürlich einige Werte zur Orientierung.

Das Umweltbundesamt zum Beispiel empfiehlt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%, während die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ziemlich genau 50% Luftfeuchtigkeit, also genau die Mitte, empfiehlt.

Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen sich bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60% am wohlsten fühlen.

Zumindest in einem Punkt sind sich die meisten Fachleute einig, unter 30% sollte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht sinken, sonst drohen Reizungen der Haut, Schleimhäute und Atemwege.

Allergiker und Asthmatiker sollten sich am oberen Ende der empfohlenen Feuchtigkeit also 60% bewegen, denn so ist es für die Lunge am angenehmsten, das kann ich z.B. auch aus eigener Erfahrung so bestätigen.

Zu hoch sollte die Luftfeuchtigkeit aber auch nicht sein, denn ab 60% aufwärts steigt die Gefahr der Schimmelbildung. Besonders im Winter, wenn sich die Feuchtigkeit an den kalten Wänden niederschlägt, besteht diese Gefahr.

Befeuchtungsmethoden im Überblick

Ganz grundsätzlich gibt es drei verschiedene Methoden wie Sie die Feuchtigkeit in Ihren Räumen verbessern können. Es gibt die Verdunster, Verdampfer und die Vernebler bzw. Zerstäuber.

Verdunster

Einen Verdunster hat vermutlich jeder von uns schon einmal gesehen. Sie hängen oft an Heizungen und sind aus Keramik gefertigt.

Es gibt aber auch Verdunster die durch Ventilatoren und spezielle Matten im Inneren deutlich effektiver sind als eine Schale mit Wasser.

Der größte Nachteil dieser einfachen Luftbefeuchter aus Keramik ist die geringe Wirkung. Im Grunde können Sie auch einfach Ihre frisch gewaschene Wäsche im Zimmer aufhängen oder nach dem Duschen die Tür offen lassen um denselben oder sogar einen besseren Effekt zu erzielen.

Um einfach nur ein wenig das Raumklima zu unterstützen eignen sich die Verdunster trotzdem. Falls Sie aber wirklich darauf angewiesen sind die Luftfeuchtigkeit stark und langanhaltend zu erhöhen würde ich Ihnen zu einer der anderen beiden Varianten der Raumbefeuchtung raten.

Verdampfer

Um richtig schnell richtig viel Feuchtigkeit in die Luft zu bekommen, können Sie entweder einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen oder ganz einfach auf einen Verdampfer setzen.

Das Prinzip, ist dasselbe wie beim Topf mit kochendem Wasser, denn durch Wärme wird hier das Wasser verdampft und in die Raumluft abgegeben.

Verdampfer haben trotz ihrer Effektivität zwei Nachteile, die man kennen sollte, wenn man mit so einem Geräte arbeiten möchte.

Zum einen ist der Energieverbrauch vergleichsweise hoch. Immer wenn Wärme produziert wird ist viel Energie notwendig, so auch bei dem Verdampfern.

Der zweite Nachteil ist, dass sie keine Auftstellen-und-Vergessen-Lösung sind. Die Gefahr, den Raum zu überfeuchten und so Stockbildung oder sogar Schimmelbefall zu begünstigen ist sehr hoch und man muss immer mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten.

Eine Wissenschaft ist das alles aber nicht, denn viele der besseren Verdampfer regulieren die Betriebszeiten selber und kontrollieren die Luftfeuchtigkeit mit eingebauten Hygrometeren. Trotzdem sollte man immer auch selber einen Blick auf das Raumklima haben, wenn man so ein Gerät zuhause hat.

Vernebler bzw. Zerstäuber

Die am häufigsten anzutreffenden Luftbefeuchter sind Vernebler oder wie sie auch oft genannt werden, Zerstäuber.

Diese Geräte sind kosteneffizient, erzeugen keine Wärme und haben trotzdem einen gute Befeuchtungsleistung.

Um das Wasser zu zerstäuben wird Ultraschall verwendet. Durch die Schwingungen entstehen feinste Tröpfen die an Nebel erinnern und entweder durch einen Trichter an Luft abgegeben werden oder sogar mit einem kleinen Ventilator weggeblasen werden.

Kombiniert mit dem oft günstigen Anschaffungspreis könnte man eigentlich denken, dass sie die besten Luftbefeuchter sind.

Aber auch die Zerstäuber haben ihre Nachteile.

Zum einen müssen Sie aufpassen, wo Sie die Geräte aufstellen, denn der feuchte Nebel schlägt sich schnell an zu nahen Wänden oder Möbeln nieder. Der zweite und viele wichtigere Punkt ist die Hygene, denn das Wasser wird nicht erhitzt und eventuell enthaltene Keime und Bakterien werden über den Nebel im Raum verteilt.

Vernebler sind die mit Abstand reinigungsintensivsten Luftbefeuchter.

Vorteile und Nachteile im Überblick

In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Punkte zu den Geräten und können direkt vergleichen, welche Bauweise für Sie am ehesten in Frage kommt.

VerdunsterVerdampferVernebler
Energieverbrauch:MinimalHochGering
Befeuchtung:NiedrigSehr hochHoch
Überfeuchtung:Nein
MöglichMöglich
Hygiene:Belastung möglichKeine BelastungBelastung möglich
Reinigung:RegelmäßigRegelmäßigHäufig
Preis:NiedrigHochMittel

Luftbefeuchter im Test

Eigentlich könnte man denken, dass Luftbefeuchter zu den häufiger getesteten Produkten gehören, so ist es aber nicht.

Trotzdem gibt es den einen oder anderen Luftbefeuchter Test im Netz und in diversen Magazinen zu finden und ich habe mich auf die Suche gemacht. Dabei heraus gekommen sind die folgenden Empfehlungen von Luftbefeuchtern die in verschiedenen Tests entweder sehr gut abgeschnitten haben oder sogar Testsieger wurden.

Philips Luftbefeuchter HU4813/10

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Philips HU5930

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Dyson AM10

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Comedes Hildegard LW 360

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Steba Luftbefeuchter LB 7

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Venta LW 25

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Klarstein Monaco

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Quellen: Chip.de 07/2017, trenddokument 01/2016, Technik zu Hause 05/2017, Haus & Garten Test 12/2014, Technik zu Hause 08/2014;

Der Medisana UHW Ultraschall-Luftbefeuchter* ist zwar bisher in keinem großen Test aufgetaucht, ich möchte das Gerät aber trotzdem erwähnen, denn das Preis/Leistungsverhältniss ist sehr gut und er ist einer der beliebtesten Ultraschall Luftbefeuchter.

Tipps zur Auswahl (Komfort, Raumgröße)

Man könnte zwar denken, dass Luftbefeuchter egal welcher Bauweise ja alles dieselbe Funktion haben und sich deswegen kaum unterscheiden, weit gefehlt…

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Luftbefeuchter sind gibt es einiges zu bedenken und beachten.

Leistung

Der wichtigste Punkt ist die Befeuchtungsleistung. Logisch eigentlich, denn ein kleiner Ultraschall Luftbefeuchter der auf maximal 30 qm ausgelegt ist, wird Ihnen nicht dabei helfen die Luft einer ganzen großen Wohnung zu verbessern.

Auf der anderen Seite kann ein zu leistungsstarkes Gerät schnell zu viel für einen kleinen Raum sein und diesen deutlich überfeuchten.

Achten Sie also auf jeden Fall auf die Angaben zur Raumgröße und Leistung für das jeweilige Gerät.

Hygrostat

Ein Hygrostat reguliert das Gerät selbstständig und sorgt so dafür, dass der Raum ganz automatisch auf einer voreingestellten Luftfeuchtigkeit gehalten wird.

Ein extrem praktisches Feature das aber oft erst bei teureren Geräten zu finden ist.

Zwingend erforderlich ist ein Hygrostat aber nicht, ich habe einfach ein günstiges Hygrometer mit im Raum stehen.

Weitere Komfortfeatures

Um einer zu starken Befeuchtung vorzubeugen muss es nicht zwingen ein Luftbefeuchter mit Hygrostat sein. Es reicht oft auch ein Timer, der das Gerät nach einer eingestellten Zeit abschaltet.

Für eine einfach Bedienung, auch auf Entfernung, können Sie nach einem Luftbefeuchter mit Fernbedienung Ausschau halten.

Eine weitere Eigenschaft die einen höheren Bedienkomfort verspricht ist ein großer Tank. Ein Luftbefeuchter mit einem kleinen Tank muss sehr häufig nachgefüllt werden und um dies zu verhindern eignet sich ein großer Wassertank am besten.

Düftöle

Die meisten Luftbefeuchter sind nicht auf den Betrieb mit Duftölen ausgelegt, sie dienen einzig dem Zweck, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Wollen Sie die Räume mit Duftölen zu einer kleinen Wellness-Oase machen, dann eignet sich ein Diffusor oder auch Aroma-Diffusor* besser.

Sind Luftbefeuchter gesundheitsschädlich (Bakterien)

Luftbefeuchter, das sind doch alles Bakterienschleudern und blasen den ganzen Dreck, Bakterien und Viren in die Luft…

Die Aussagen halten sich leider immer noch sehr hartnäckig.

Das schlimme ist, dass sie theoretisch sogar stimmen, aber!

Keime und Bakterien entstehen im Wasser dann, wenn es steht und genug Zeit hat. Im Sommer dauert es ungefähr zwei Wochen, bis sich eine ernstzunehmende Bakterienpopulation gebildet hat und im Winter dauert es erheblich länger.

Kein Luftbefeuchter arbeitet zwei Wochen oder mehr mit demselben Wasser.

Alles in allem, sind Sie am sichersten, wenn Sie die Reinigungsvorgaben der Hersteller befolgen und das Wasser regelmäßig erneuern oder austauschen.

Luftbefeuchter die lange unbenutzt gestanden haben, wollten in jedem Fall vor der Inbetriebnahme gereinigt werden.

Zusätzliche Filter in den Geräten sind oft sogar ein Risiko. In erster Instanz verhindern sie zwar, dass Stoffe mit in die Luft abgegeben werden aber es können sich in den Filtern sehr leicht Bakterien ansammeln oder Feuchtigkeit zurück bleiben.

Wenn Sie also ein Luftbefeuchter mit einem speziellen Filter benutzen sollten Sie hier besonders auf die regelmäßige und vorschriftsmäßige Reinigung achten.

Tipps zur Reinigung

Die regelmäßige und richtige Reinigung von Luftreinigern ist aus zwei Gründen wichtig.

Zum einen kann Kalk, der sich im Gerät ablagert dafür sorgen, dass der Luftbefeuchter nicht mehr ordentlich arbeitet und noch viel wichtiger ist, dass regelmäßiges Reinigen und desinfizieren der Bildung von Bakterien vorbeugt.

Sicherheitshinweis: Ziehen Sie bitte unbedingt das Kabel von der Steckdose bevor Sie mit der Reinigung beginnen.

Im Grunde sollte das jedem klar sein, aber es gibt immer wieder Leute die denken es würde auch mit eingestecktem Gerät gehen, immerhin arbeitet der Luftbefeuchter ja mit Wasser.

Die Reinigung selber ist kinderleicht.

Es gibt zwar jede Menge Empfehlungen und spezielle Reinigungszusätze ich persönlich setze aber auf Wasser, dem etwas Essig beigefügt wird.

Etwa ein Schnapsglas Essigessenz auf einen Liter Wasser reicht für eine normale Reinigung aus.

Besonders wichtig ist es den Wassertank gründlich zu säubern so wie alle weiteren in der Reinigungsanleitung empfohlenen Teile.

Sollten Sie mal etwas hartnäckigere Ablagerungen entdecken können Sie den Essig etwas höher konzentrieren und einfach eine zeit lang einwirken lassen.

Wenn sich der Luftbefeuchter nach einiger Zeit nicht mehr richtig reinigen lässt, dann sollten Sie das Gerät ersetzen, denn Bakterien fühlen sich in den spröde gewordenen Oberflächen besonders wohl.

Grundsätzlich ist die Reinigung eines Luftbefeuchters schnell passiert und wenn Sie es regelmäßig machen das beste Mittel gegen Ablagerungen und Bakterien.

Den Luftbefeuchter richtig aufstellen

Verdunster gehören auf oder an die Heizung, denn so beschleunigt sich der Verdunstungsprozess. Stehen sie nur so im Raum dauert es erheblich länger und die Verdunster haben so gut wie keinen Einfluss auf das Raumklima.

Ein bisschen anders ist es bei Verdampfern. Sie sollten nicht zu nahe an Wänden oder Möbeln stehen, denn der Wasserdampf sollte sich frei im Raum verteilen können. Steht er zu nah an einem Sofa oder einer Wand wird diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nass werden.

Bei den Verdampfern kommt noch dazu, dass sie mit Wärme arbeiten und so eine hohe Verbrennungsgefahr für Kinder und Haustiere besteht. Also immer außer Reichweite von Kinderhänden aufstellen.

Vernebler arbeiten nicht mit Wärme, also besteht auch keine Gefahr sich zu verbrennen. Was diese Geräte allerdings sollten ist relativ frei stehen, denn auch hier besteht die Gefahr, dass sich der feuchte Nebel an Wänden oder Möbeln niederschlägt.

Bei Geräten die mit Wasser arbeiten ist es immer Sinnvoll eine glatte Oberfläche für die Aufstellung zu nutzen, es kann ja immer mal passieren, dass etwas daneben geht.

Ist ein Luftbefeuchter sinnvoll oder nicht? (Fazit)

Das ist wohl die Frage der Fragen oder etwa nicht?

Und ich kann sie Ihnen leider nicht pauschal beantworten.

Trockene Luft kann sehr unangenehme Symptome wie Nasenbluten oder Reizhusten auslösen und auch dazu führen, dass eine Erkältung leichtes Spiel hat. Trockene Schleimhäute können unseren Körper einfach nicht ausreichend schützen.

Falls Sie im Winter keine der Symptome, die auf trockene Luft hinweisen, bei sich oder Ihrer Familie entdecken und sich auch sonst wohl fühlen, dann wird es wohl keinen Grund geben ein solches Gerät anzuschaffen.

Ist aber das Gegenteil der Fall und kaum, dass die Heizung läuft, werden Sie von Husten, brennenden Augen und trockener haut gequält, dann sollten Sie auf jeden Fall mal die relative Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung messen.

Der Grenzbereich liegt bei etwa 30%, darunter sollte die Luftfeuchtigkeit für empfindliche Menschen nicht liegen, lieber etwas höher.

Sie können einen Luftbefeuchter aber auch einfach kurzfristig bei Erkältungen einsetzen, denn auch hier hilft er die Schleimhäute zu befeuchten und die Erkältung schneller abklingen zu lassen.

Ein Luftbefeuchter ist also auf jeden Fall ein sinnvolles Gerät und für mich als Asthmatiker und Allergiker im Winter nicht mehr wegzudenken.

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2 Gedanken zu „Luftbefeuchter im Test: Die besten Modelle plus großer Ratgeber

  1. Alwin

    Tolle Seite und sehr verständlich erklärt!
    Mich würde interessieren, ob es Sinn macht, den Luftbefeuchter mit Warmwasser zu befüllen. So würde sich die ausgeblasene Luft nicht so stark abkühlen und könnte auch mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Gibt es bei Warmwasser ein höheres Verkeimungsrisiko?

    Antworten
    1. Alex von Frische-Luft-Zuhause.de Beitragsautor

      Hallo Alwin,

      ich freue mich sehr, dass dir meine Seite gefällt! Ich denke nicht, dass es so viel Effekt haben würde. Zum einen kühlt sich das Wasser im Luftbefeuchter ja auch nach kurzer Zeit ab und auf der anderen Seite ist es ja die Raumluft, von der die Aufnahmefähigkeit abhängt und die erhöht sich nicht wirklich durch warmes Wasser im Gerät. Schnellere Keimbildung würde ich auch ausschließen, dafür bleibt das Wasser ebenfalls nicht lange genug warm um wirklich EInfluss zu haben.

      VG
      Alexander

      Antworten

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